Sprinter oder Langstreckenläufer?

Ein Beitrag von René Trauffer

Kaum ein Start up, das nicht in irgend einer Form eine App in seinem Produkt integriert hat. Unzählig sind die Start ups, die „nur“ eine App anbieten und damit den Usern das Leben vereinfachen wollen. Eine App zu entwickeln, scheint schon fast ein Volkssport zu sein. Glaubt man den Fortschrittlicheren in der Bildungswelt, so gehört das Entwickeln einer App in Zukunft zum Lehrstoff in der obligatorischen Schulzeit.

Zwar reicht das Entwickeln einer App alleine nicht aus, um ein Start up zum Erfolg zu führen. Es braucht wie in allen andern Start ups auch die zutreffende Markteinschätzung, das Antizipieren der Kundenbedürfnisse, den richtigen Einsatz der Finanzen und einen langen Schnauf respektive Durchhaltevermögen. Je länger je mehr brauchen Start ups – insbesondere jene, die sich „bloss“ auf das Entwickeln einer App beschränken – vor allem eines: Geschwindigkeit. Denn es könnte sein, dass ein anderer mit derselben Geschäfts- oder App-Idee in der Entwicklung noch etwas schneller ist und einen auf der Zielgeraden überholt. So gleichen Start ups, die früher die Ausdauer und den Durchhaltewillen eines Langstreckenläufers zeigen mussten, heute eher einem Sprinter, der auf der kurzen Strecke weniger Gelegenheit hat, einen Verfolger zu distanzieren oder gar abzuhängen. Das tröstende Wort an die Langsamen, dass Mitmachen wichtiger sei als Gewinnen, vermag gerade bei Start ups nicht zu überzeugen. Denn auch im Sport sahnt der Erste am meisten Preisgeld ab – ob als Sprinter oder als Langstreckenläufer.

Zu Besuch bei Kickstart Accelerator

Ein Beitrag von  Caroline Gueissaz

Die ausgetretenen Pfade verlassen, neue Impulse suchen und Neues wagen: was für Start up gilt, soll auch für die Business Angels recht sein. Deshalb hat das Diner Meeting der Business Angels Switzerland Deutschschweiz vom September für einmal bei Kickstart Accelerator stattgefunden. Der Besuch im Kraftwerk, einem Kollaborations- und Innovationsspace in der ehemaligen Transformatoren-Halle des ewz-Unterwerks Selnau in Zürich hat sich gelohnt. Die hohe Qualität der Pitches hat überzeugt. Die vorgestellten Start up nehmen am Förderprogramm des Kickstart Accelerator teil, einer Initiative von digitalswitzerland, die vom Impact Hub Zürich durchgeführt wird. Vier der sechs vorgestellten Start up sind Schweizer Gründungen und stammen aus den Bereichen Food und Smart Cities.

Die Entscheidung nach dem Pitch

Ein Beitrag von Carole Ackermann

Zig-mal üben Start ups ihren Pitch, damit sie in den kurzen zehn Minuten auch wirklich überzeugen, ihre Geschäftsidee glasklar den Anwesenden vor Augen liegt und der angestrebte Erfolg realistisch anmutet. Machen sie ihre Sache gut, so entscheiden sich Investoren zur Unterstützung – so der Glaube.

Tatsächlich aber fällt die Entscheidung zu einer Unterstützung erst später, nämlich frühestens nach der ersten gemeinsamen Sitzung eines potenziellen Investors mit dem Start up-Team. Erst dann, wenn ein Investor erlebt, welchen Umgang das Team miteinander pflegt, wie es zusammen arbeitet und wie offen es für Anregungen und Kritik ist. Denn normalerweise scheitert ein Start up nicht wegen der Geschäftsidee, sondern wegen der Persönlichkeiten im Team. Deshalb ist es erstaunlich, wie intensiv sich Investoren normalerweise mit der Geschäftsidee auseinandersetzen, sich bei der Beurteilung der Persönlichkeiten im Start up aber grösstenteils auf das Bauchgefühl verlassen. Erstaunlich zum zweiten, weil für Besetzungen von Schlüsselstellen in etablierten Unternehmungen Persönlichkeitsassessments schon lange üblich sind.

Der finanzielle Aufwand für ein Assessment lohnt sich für die Investoren allemal. Dazu gehören nebst der Analyse der einzelnen Persönlichkeiten und Leistungs- sowie Integritätstests auch Analysen der Gruppendynamik, der Zusammenarbeit im Team sowie Belastbarkeitsübungen. Diese zeigen, wie zielorientiert das Team vorgeht, wie anpassungsfähig es ist, wie es sich in Konfliktsituationen verhält und wie ausgeprägt das unternehmerische Denken und Handeln verankert sind. Nicht zuletzt kommt ein solches Assessment auch dem Team eines Start up selbst zugute, indem es sich neben den unternehmerischen auch den zwischenmenschlichen Fragen stellt.

Spielerisch motivieren

Ein Beitrag von Caroline Gueissaz

Jährlich steigen in der westlichen Welt die Gesundheitskosten an. Grund dafür ist nicht nur die grössere Anzahl an Senioren, die den Arzt öfter aufsuchen, sondern auch die hohe Zahl von Berufstätigen mit sitzenden Tätigkeiten. Sie leiden an Bewegungsmangel, was sich nicht bloss in Gelenkschmerzen, sondern auch in einem üppigeren Leibesumfang und den damit einhergehenden Krankheiten niederschlägt. Schlecht nicht nur für die Betroffenen selbst, sondern auch für die Arbeitgeber. Letztere sind also interessiert daran, die Mitarbeitenden in Bewegung zu bringen, gesund zu erhalten und nicht zuletzt dadurch auch ein besseres Image in der Öffentlichkeit und bei den Anlegern zu erlangen.

Die Tür für Anbieter einer entsprechenden App – Visionarity –  steht also weit offen. Das Geschäftsmodell passt: In spielerischer Art sollen die in der App miteinander vernetzten Mitarbeitenden sich gegenseitig zu mehr Bewegung anstacheln: Wer hat zuerst so viele Schritte getätigt, dass er die Strecke eines Marathons gelaufen ist? Welche Abteilung steigt so oft Treppen, dass sie zuerst die Höhe des Matterhorns erklimmt. Gamification heisst das motivierende Zauberwort. Für die Mitarbeitenden des Unternehmens oder die Versicherten einer Krankenkasse ist die App kostenlos. Der Arbeitgeber, respektive die Versicherung bezahlt pro Nutzer eine Gebühr. Also pro theoretischen Nutzer. Denn trotz spielerischem Zugang und obwohl die Bewegungsdaten für den Arbeitgeber nicht einzusehen sind, ist es fraglich, ob sich auch eher träge Mitarbeitende von einer App zur Bewegung verleiten lassen. So einfach ist die Motivierung kaum.

Für die Arbeitgeber ist die App aber eine einfache Möglichkeit für die Gesundheitspflege der Mitarbeitenden, die sich in den Geschäftsberichten sicherlich gut macht. Für das Start up gilt es deshalb, den idealen Zeitpunkt für einen Exit zu finden – bevor die Arbeitgeber merken, dass die App von den Mitarbeitenden nicht benutzt wird.

Frischer Wind

Ein Beitrag von Caroline Gueissaz

Normalerweise überwiegen die Männer an den Dinner Meetings von Business Angels Switzerland BAS. Diesmal war es anders: Die Runde wurde aufgemischt von rund 45 Frauen – Jungunternehmerinnen, Investorinnen und Mentorinnen aus Albanien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Serbien, Peru und Vietnam. Sie weilen anlässlich der NextGen Women Entrepreneurs Week, die von Swisscontact organisiert wurde, einige Tage in der Schweiz.

Die BAS-Mitglieder liessen sich die Auffrischung ihrer Runde gerne gefallen. Die Gäste aus dem Ausland zeigten sich äusserst interessiert an der Art und Weise, wie die BAS-Mitglieder Start ups unterstützen. Wer weiss, vielleicht nehmen die Mentorinnen und Investorinnen den Anlass zum Anstoss, in ihrer Heimat selbst eine entsprechende Vereinigung ins Leben zu rufen.

Der Unternehmergeist war im Saal förmlich zu greifen: die Gespräche waren angeregter als üblich, die Lautstärke folglich auch gehobener, die Fragen an die drei präsentierenden Start ups zahlreicher. Die Unternehmerinnen zeigten sich als gepflegte und selbstbewusste Persönlichkeiten mit viel Neugier und dem Willen, Neues zu erfahren.

Die Resonanz ist positiv, der Austausch mit ausländischen Start ups sowie deren Mentoren und Investoren hat Gedankenanstösse gegeben und geholfen, Denkmuster aufzubrechen. Gut möglich, dass die Business Angels ihre Türen auch für andere Gäste wieder öffnen.

Umzug in den Kanton Jura

Ein Beitrag von Caroline Gueissaz

Die Nachricht von Zeitgenossen im Pensionierungsalter, dass sie künftig statt im Kanton Zürich, Basel, Aargau oder Bern nun im Kanton Obwalden, Appenzell oder Zug wohnen werden, ist uns geläufig. Der geografische Wechsel weg von den Freunden, vertrauten Kneipen und Einkaufsmöglichkeiten hin ins zumeist Grüne ist nicht der plötzlichen Liebe zu mehr Ruhe und Ländlichkeit zuzuschreiben, sondern vielmehr den steuerlichen Vorteilen, wenn mit der Ausschüttung der 3. Säule und allenfalls auch einem Teil der Pensionskasse plötzlich mehr Geld versteuert werden muss.

Von einem Umzug in den Kanton Jura – ebenfalls eine schöne Gegend zum Wohnen – hört man kaum jemals. Obwohl sich dieser Schritt besonders für Business Angels und Start up lohnen würde. Um die Wirtschaft anzukurbeln und den Standort attraktiver zu gestalten hat der Kanton Jura ein steuerlich interessantes System ins Leben gerufen, das den Start up in den ersten Jahren rund 50 Prozent der Steuern erlässt. Für private Business Angels wird der Anteil des Einkommens, den Sie in anerkannte Startup’s investieren, im Investitionsjahr mit 1% belastet. Daran sind allerdings ein paar Bedingungen geknüpft: Das unterstützte Start up muss ebenfalls im Kanton Jura ansässig sein, und ein massgeblicher Teil der Lohnsumme an Personen im Kanton ausbezahlt werden. Ein signifikanter Anteil des Gewinns muss wieder in die Forschung & Entwicklung investiert werden. Zudem darf das Unternehmen nicht börsenkotiert sein und die ersten Jahre keine Dividenden an die Aktionäre ausschütten. Vergleicht man die Vergünstigungen mit den Rahmenbedingungen jener Kantone, die sich als Start up-freundlich betrachten, so kann der Jura als Petrischale für Start up gelten.

Ist lokal skalierbar?

Ein Beitrag von Willy Bischofberger

Der Trend, insbesondere was Life Stile anbelangt, geht in Richtung lokal. Man will essen, was der Bauer im Nachbarort anbaut und heimisches Schaffen wird wieder höher bewertet als auch schon. Aber – bei aller Liebe zum Lokalen – verreisen tut man dennoch – auf Geschäftsreise, für den Wochenendtrip oder in die Ferien. In der Ferne will man genauso wie zuhause auch ins Lokale eintauchen. In diejenigen Kneipen gehen, wo die Einheimischen sind, die Geheimtipps wahrnehmen, die nicht in den Reiseführern oder den gängigen Reiseplattformen auftauchen.

In diese Bresche springt ein Start up mit einer Plattform, die den Hotelconcierges die Arbeit erleichtert: Für den Gast einen Fallschirmsprung in Interlaken organisieren, die hippste Boutique samt Bier und WLan für die Begleitung heraussuchen, einen Platz im Restaurant mit der besten Rösti der Stadt kombiniert mit einem kostenlosen Welcomedrink reservieren. Bereits vor der Ankunft im Hotel kann der Gast über den Link, den ihm das Hotel schickt, die Limousine für den Transfer vom Flughafen bestellen. Die Plattform ist gepflegt und übersichtlich gestaltet, jedes Angebot wird mit einem Video vorgestellt. Der Gast weiss, was ihn erwartet. Diese Angebote zusammenzustellen, benötigte viel Arbeit – Beziehungsarbeit. Restaurants, Tourismusvertreter, Outdooranbieter und Hoteliers aus der Region mussten überzeugt und hinter die Idee geschart werden.

Für Zürich steht die Plattform. Nun geht’s an die internationale Expansion. Berlin oder Wien sind nächste Ziele. Dort müssen wiederum Beziehungen zu den Tourismusvertretern, Hoteliers und Einheimischen aufgebaut werden, damit für die Plattform die speziellen, eben die lokalen Angebote zusammengestellt werden können. Die Expansion in weitere Städte ist nötig, denn wie bei solchen Plattformen üblich lohnt sich der Betrieb erst, wenn möglichst viele Hotels und Reisende sie nutzen. Die Rentabilität stellt sich erst mit der Skalierung ein. Skalierung bedeutet aber, dass ein bestehendes Produkt oder eine Dienstleistung ohne aufwändige Anpassung an weiteren Orten eingesetzt wird. Genau dies ist aber bei lokalen Angeboten nicht möglich – zwar bleibt die Informatik der Plattform gleich, die Angebote müssen aber in jeder Region in mühsamer Kleinarbeit neu zusammengestellt werden. Vielleicht macht gerade die Schwierigkeit, ein solches Angebot zu skalieren, den Charme des Lokalen aus.

Einfacher und schneller

Ein Beitrag von Christian Burger

Etwas nachdenklich hat mich kürzlich die Aussage einer 16jährigen Schülerin gestimmt, die mir (ich könnte vom Alter her ihr Vater sein) erklärte, dass man ständig lernen und sich weiterbilden müsse, sonst könne man mit der Geschwindigkeit und Komplexität der Entwicklungen nicht mehr Schritt halten. Auch wenn sie ihre Aussage kopiert haben sollte, so scheint sie davon überzeugt zu sein, ansonsten sie sich nicht so äussern würde. Eine Generation zuvor waren die Entwicklungen für uns überschaubar – an lebenslanges Lernen dachten wir vor allem aus Spass am Lernen. Heute scheint die Geschwindigkeit und Komplexität der technologischen Entwicklungen selbst den Teenagern wenn nicht Furcht, so doch wenigstens Respekt einzuflössen.

Dass die Geschwindigkeit und die Komplexität der technologischen Entwicklung nach Vereinfachungen rufen, zeigt sich auch an den Unternehmensmodellen der Start ups. Immer öfter wollen sie Abläufe oder Systeme vereinfachen. So präsentierte beispielsweise eines die Vereinfachung der Kommunikation zwischen Restaurantbesuchern und den Restaurantbetreibern. Ziel ist, das Reservierungssystem für die Restaurantbesucher mit den Systemen der Sitzplatzbelegung, der Einsatzplanung der Mitarbeitenden und dem Client Relationship Management, also dem Marketing zu verbinden. Das Ganze sollte zum Schluss so einfach sein, dass sämtliche Arbeiten mit wenigen Clicks erledigt sind. Wird das System weiter entwickelt, so könnten beim Restaurantbesuch auch gleich die kulinarischen Vorlieben der Gäste festgehalten werden, damit keine Vegetarier für die Wild-Woche angeschrieben werden und bei der nächsten Tischreservation eines Fischliebhabers gleich die Fischbestellung beim Lieferanten ausgelöst wird. Die Arbeit im Restaurant wird damit viel einfacher. Blöd nur, wenn der Vegetarier plötzlich ein Steak bestellt. Dann würde das System ganz schnell an der Komplexität des Menschen scheitern.

Braucht es Business Angels?

ein Beitrag von Caroline Gueissaz

Kürzlich stellte mir ein Wirtschaftsvertreter die Frage, ob es angesichts der tiefen Zinsen und der Möglichkeit, über digitale Plattformen zu finanziellen Mitteln zu gelangen, Business Angels brauche. Unbedingt, war meine Antwort. Denn nebst Kapital bringen Business Angels ihr Know-how und Netzwerk in die Start-up ein, manchmal auch eigene Arbeitsleistung. Dies alles in äusserst diskreter Weise. Damit unterscheiden sich Business Angels stark von den Leistungen, die Crowd-funding oder Banken erbringen können. Einige Start-up präsentieren sich hauptsächlich deshalb vor den Business Angels, weil sie an Kontakten und Türöffnern zu potenziellen Kunden interessiert sind. Ausserdem profitieren sie von der Glaubwürdigkeit der Business Angels, die nicht nur auf deren grauen Haaren gründet.

Von den rund 360 Start-up, die sich jedes Jahr registrieren, erhalten mehr als 60 eine Chance, sich persönlich zu präsentieren. Wir nutzen diese traditionelle Präsentationsmethode, weil im persönlichen Kontakt das Gegenüber aufgrund von Erfahrung und Intuition besser eingeschätzt werden kann. Man hört die Stimme, wenn die Gründer auf Fragen antworten und spürt ihr Zögern. Solche Wahrnehmungen sind online nicht möglich.

Damit ein Start-up sich überhaupt präsentieren kann, ist uns wichtig, dass eine Marktstrategie, Finanzierungspläne und ein Investitionsantrag bestehen. Wir sind vor allem an Unternehmen interessiert, deren Bewertung vor dem Investment unter fünf Millionen liegt, bei denen wir ein klares Einverständnis zu einem späteren Verkauf erkennen und ein Vertreter der Business Angels einen Sitz in der Direktion oder im Beirat einnehmen kann.

Bei ungefähr 40 Start-up führen wir Due Diligences durch und schliesslich werden rund zehn bis 16 Investitionen getätigt. Bisher haben wir mehr als 120 Start-up unterstützt. Zwar sind die investierten Beträge teilweise klein, weil wir zu einem frühen Zeitpunkt in die Unternehmen investieren. Aber diese Investments erlaubten den Start-up entweder zu wachsen oder herauszufinden, dass sie auf dem falschen Weg sind. Dann verlieren auch die Business Angels ihr Geld. Kurz: Ich bin überzeugt, dass wir mit dieser Rolle im Eco-System der Start-up viel wichtiger sind, als die meisten denken.

Philosoph

Ein Beitrag von Barbara Radtke

„Der wichtigste Faktor eines Start up ist das Team.“ Diese Aussage ist weder neu, noch überraschend. Viele Business Angels investieren vor allem aufgrund eines überzeugenden Teams in eine gute Idee. Deshalb ist es hilfreich, wenn die Gründer eines Start up neben den Faktoren zum Unternehmen, auch ihre eigenen Fähigkeiten und Erfahrungen erwähnen. Dies lässt teilweise Schlüsse auf ihre charakterlichen Eigenheiten und Haltungen zu. Zudem vermittelt auch die Präsentation der Geschäftsidee vor Publikum einen ersten Eindruck von den Gründer-Personen.

Ob es für die Charakterisierung der Teammitglieder hilfreich wäre, wenn sich diese in der Präsentation als “durchsetzungsfähig”, “stressresistent” oder “visionär” anpreisen würden, ist fraglich. Denn ob die Eigenschaften zutreffen, ist in der Kürze nicht zu überprüfen. Etwas mehr Kreativität zeigte ein Team, das die Namen der Mitglieder in der Vorstellung mit Zusätzen versah, die Fähigkeiten und Charakter beschrieben. Einer wurde als Analyst betitelt, der andere als Ingenieur, einer als Freak, ein weiterer als Philosoph.